Alexandra Müller-Jontschewa und Hans-Peter Müller

Alexandra Müller-Jontschewa und Hans-Peter Müller gehören zur zweiten Generation der so genannten Leipziger Schule. Ihr künstlerischer Weg findet sich zwischen Symbolismus, Surrealismus und magischem Realismus. Beide arbeiten ausschließlich figurativ und beherrschen das großformatige Tafelbild ebenso wie das Kabinettstück.

 

Die Welt der Mythen fasziniert das Künstlerpaar so grundlegend, dass es daraus seine Motive gewinnt, mit altmeisterlicher Technik und Präzision ausgeführt und vom surrealistischen Geist durchdrungen. Rätselhafte Metaphern, die beziehungsreich zwischen Heutigem und Vergangenem assoziieren, bieten einen neuartigen Zugang zu Mythen und Legenden, die die Maler als Urbilder im kollektiven Gedächtnis der Menschheit verstehen, ohne sie darauf zu reduzieren.

Das Künstlerpaar Hans-Peter Müller und Alexandra Müller-Jontschewa | Surrealismus Aktuelle Das Künstlerpaar Hans-Peter Müller und Alexandra Müller-Jontschewa vor dem Gorgoneion im Jencasino in Jena. 10/2010

Hans-Peter entdeckt in den klassischen Mythensträngen und deren historischen Varianten die Archetypen menschlichen Denkens und Handelns bis in unsere Gegenwart. Daraus entwickelt er das symbolisch verdichtete Sinnbild, oft mit monumentaler Bildsprache. Der charakteristische Pinselstrich Alexandras lässt aus ihrem detailbetonten, narrativen Malstil facettenreiche Bildkompositionen mit hoher Erzähldichte und eigenen Sujets entstehen.

 

Neben ungezählten Handzeichnungen und Grafiken hat Alexandra Müller-Jontschewa bisher über 230 Gemälde geschaffen. Hans-Peter Müllers Werksverzeichnis umfasst neben einem umfangreichen grafischen Werk etwa 140 Gemälde und über 60 Skulpturen, überwiegend aus Metall.

 

Dr. Klaus Freyer


(Text aus: "Alexandra Müller-Jontschewa, Hans-Peter Müller - Mythen. Menschen. Marionetten." Verlag Erhard Lemm. Gera 2011, Seite 127)

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